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Neue Gesetze 2015 - LMIV

Seit dem 13. Dezember 2014 gilt die neue Lebensmittelkennzeichnungsverordnung.
Die sogenannte LMIV regelt, wie Lebensmittel künftig gekennzeichnet und bezeichnet werden müssen und führt dabei bestehende Rechtsvorschriften zusammen. Sie trifft u. a. Aussagen zu Werbung, Aufmachung, Nährwertdeklaration und fordert mehr Klarheit bei Allergenen, bzgl. Energie- und Nährwerten, zu Lebensmittelimitaten und zur Herkunft des Produkts.

Die neue EU - Verordnung 1169/2011 führte zu umfangreichen Überarbeitungen der aktuellen Kennzeichnung auf Etiketten, Beutelverpackungen und auch den Produktspezifikationen.

Für die HANNA-Feinkost AG bedeutete die Bearbeitung der neuen gesetzlichen Anforderungen eine komplexe interdisziplinäre Projektarbeit. Das 9 köpfige Team, bestehend aus Mitarbeitern aller Abteilungen, wie z.B. dem Vertrieb, dem Marketing, der QM und EDV traf sich im vergangenen Jahr nahezu 14 tägig, um alle Bereiche „fit“ für die umfangreichen Neuerungen zu machen.

Was verändert sich nun konkret auf dem Etikett der Produkte von HANNA?

  • Zur Umsetzung der Anforderung Allergene Zutaten durch einen Schriftsatz hervorzuheben, um sie von Rest des Zutatenverzeichnisses deutlich zu unterscheiden hat sich das Projekt-Team zum Fettdruck der entsprechenden Begriffe entschieden.

  • In den Produkten verwendete pflanzliche Öle und Fette sind nun durch ihre spezielle Herkunft ergänzt.

  • Die schon in der Vergangenheit aufgedruckten Nährwerte sind nun entsprechend Artikel 29 der Verordnung in eine neue Reihenfolge gebracht worden. Es handelt sich nun um die Deklaration der Big 7. Die Angabe Salz ersetzt die Angabe Natrium.

  • Auf den Etiketten der Fleischzubereitungen steht ab dem 14.12.2014 das Einfrierdatum mit der Formulierung „eingefroren am:…“.

Neben diesen konkreten neuen Informationen über das betreffende Lebensmittel gibt es allgemeine Regelungen die aufzubringenden Pflichtangaben (Artikel 9 Abs. 1) bestreffend. So z.B. ist in der neuen LMIV eine Mindestschriftgröße von 1,2 mm, bezogen auf „das kleine x“, vorgesehen. Außerdem ist im Gesetzestext eine „Gebrauchsanleitung“ gefordert, falls es schwierig wäre, das Lebensmittel ohne eine solche angemessen zu verwenden.

Zusätzlich ist mit dem 01.04.2015 die Angabe des Ursprungslandes bzw. des Herkunftsortes bei frischem, gekühltem und gefrorenem Geflügelfleisch umzusetzen. In diesem Zusammenhang müssen drei Pflichtangaben erfolgen:

  1. Die Angabe „aufgezogen in: ...“

  2. „geschlachtet in: …“

  3. und die Angabe einer Partienummer.

Für Fleischzubereitungen gilt die die Herkunftskennzeichnung nicht. Im HANNA-Sortiment sind daher davon nur die Hähnchenkeulen betroffen.

 
 

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